KÜNSTLER/INNEN 2019

 

 

Unsere Moderator/ Innen

Alfons Haider

In Wien und Los Angeles zum Schauspieler und Musicaldarsteller ausgebildet, fasste er bald auf den großen Wiener Bühnen Fuß. Internationale TV-Serien, Kino- und Fernsehfilme sowie Moderationen für den ORF wurden bald sein zweites Standbein. Diese Verbundenheit bewährt sich bis heute – LIFE BALL, LICHT INS DUNKEL sowie die STARNACHT - und erfährt mit der Präsentation des Wiener Opernballs einen jährlichen Höhepunkt.

Er war 32 Jahre Hauptdarsteller und 15 Jahre lang künstlerischer Leiter des Stockerau Open Air Festivals und feierte mit Broadway-Musicals wie „The King and I“, „La Cage aux folles“ und „A Chorus Line“ aber auch Stoffentwicklungen und Uraufführungen wie „Willi Forst“ oder „Time Out!“ große Erfolge.

Als erfolgreicher Kabarettist mit eigenen Programmen amüsiert der Künstler sein Publikum seit nunmehr 20 Jahren. Seine Show „Entertainer“ samt gleichnamiger CD brachte ihn 2006 gleich zwei Mal auf renommierte US-amerikanische Bühnen: in die New Yorker Carnegie Hall und in den Friars Club Beverly Hills in Los Angeles. Seine Bühnenprogramme brachten allein in Wien über 110.000 Zuseher ins Theater Akzent.

„Helfen ist keine Gnade, vielmehr ist es eine Gnade Helfen zu können“. Nach diesem Motto lebt und wirkt Alfons Haider seit vielen Jahren für diverse Charity Projekte. Für „unser Kind“, eine Aktion für Frühchen von Prof. Arnold Pollak vom AKH Kinderklinikum Wien sammelt er Spenden nach jeder seiner Vorstellungen.

2018 feiert er ein bemerkenswertes Come-Back als Filmschauspieler: „The Salzburg Story“ von Alexander Peter Lercher wurde als Eröffnungsfilm des California Independent Film Festival 2018 eingeladen und erhielt den Preis für den Besten Film.

www.haider.at


Auf der Bühne

Nina Adlon

Mag. Nina Adlon, eine absolute Wahlwienerin , deren Wunsch es war, seit sie bewusst denken kann, eine Wagnersängerin zu werden, wurde im Herzen von Deutschland am 28.12.1972 geboren.
Zielstrebig absolvierte Nina Adlon im Alter von 12 und 16 Jahren Jungstudien im Fach Klavier und Gesang an der Folkwanghochschule Essen und dem Tschaikowskykonservatorium Moskau.
Weitere Studien folgten an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und der Johannes Gutenberg Universität Mainz, welche sie mit Auszeichnungen im Fach Gesang und als diplomierte Gesanglehrerin abschloss. Nina Adlon war Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Gesang Berlin und des Meistersingerwettbewerbes Nürnberg sowie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Richard Wagner Verbandes International eV.
Über die Empfehlung eines ihrer Gesangsprofessoren, KS Fischer-Dieskau, gelang es Nina Adlon, von Prof. August Everding und Maestro Christian Thielemann, als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ in Berlin engagiert zu werden. Zahlreiche Engagements folgten u.a. an das Staatstheater Wiesbaden, die Oper Bonn, das Salzburger Landestheater, die Salzburger Festspiele, die Opera Monte Carlo, das Auditorio Nacional Madrid, das Konzerthaus Berlin, den Wiener Musikverein und das Konzerthaus sowie Funk und Fernsehaufnahmen beim Südwestrundfunk, Arte und dem ORF.
Nina Adlons Repertoire reicht  von Mozart, Schubert, Schumann, Brahms, Strauss, Wagner, Britten, Messiaen bis Berg. Im Kinofilm „Mahler auf der Couch – ein Film von Felix Adlon“, war Nina Adlon im Jahr 2010 in der Rolle der Anna von Mildenburg zu hören und zu sehen. Es war Nina Adlon immer schon ein großes Herzensbedürfnis, sich für junge NachwuchskünstlerInnen einzusetzen, sie zu unterrichten und zu fördern. Seit September 2018 ist Nina Adlon ein festes Mitglied der Jury des Fanny Mendelsohn Förderpreises in Hamburg. Auch für Kinder in Not setzt sich Nina Adlon, durch viele karitative Einrichtungen und Organisationen weltweit tatkräftig ein. Sie lebt als gefeierte Wagnersängerin mit ihrem Mann Felix Adlon und mit drei ihrer sechs Kinder in ihrem geliebten Wien.


Martin Arnevet

Was wäre der Wiener Rotkreuz Ball ohne Disco? Alle jungen und junggebliebenen Disco Queens und Kings der Nacht dürfen sich dieses alljährliche Highlight auf keinen Fall entgehen lassen!

Im unserer Nordlicht-Lounge sorgt heuer erstmals Wiens Szene & Event DJ Martin Arnevet mit einem schwedisch inspirierten DJ Mix für ausgelassene Party & Tanz Stimmung bis in den frühen Morgen. Mit seiner sympathischen Art und dem einzigartigen, perfekt inszenierten Genremix aus kultigen Party- Klassikern bis hin zu den heißesten Tracks von Heute schafft es Martin Arnevet immer wieder aufs Neue, jeden einzelnen seiner Gäste im wahrsten Sinne des Wortes zu verzaubern. Im Laufe der Nacht sammelt sich alles und endet daher auch immer öfter hier in der Ball Disco – auch wenn man am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehen möchte…


Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer

Wir freuen uns sehr, dass Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer abermals die Choreographie, Einstudierung und Leitung der Eröffnungpolonaisen, der Walzrformation und der Publikumsquadrille übernommen hat. Prof. Elmayer steht seit Anbeginn des Wiener Rotkreuz Balls unserer caritativen Einrichtung zur Verfügung und unterstützt uns als Konsul in der Öffentlichkeit. Die Tanzschule Elmayer steht für Tradition und Etikette. Nur wenige Unternehmen konnten sich so deutlich und über Jahrzehnte hinweg erfolgreich vom Wettbewerb abheben und ein Image allerhöchster Qualität im Publikumsbewusstsein prägen, wie die Tanzschule Elmayer. Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer ist neben seiner Tätigkeit als Trainer weiterhin selbst als Unternehmer tätig und auch in neuen Marktsegmenten (Tourismus, Personalentwicklung, Beratung) aktiv, um sein einzigartiges Erfolgskonzept und Know How allen Interessierten zugänglich zu machen.

www.elmayer.at


Tomoko Mayeda

Die Konsulin des Wiener Roten Kreuzes ist begeisterte Unterstützerin unserer Organisation. Wann immer und wo immer ihre Hilfe geraucht wird, ist sie zur Stelle, nutzt ihre Kontakte für den Dienst der guten Sache und widmet ihre wunderbare Musik Menschen, die in Not sind.

Tomoko Mayeda wurde in Kamakura, Japan geboren. Mit 3 Jahren begann sie Violine und mit 4 Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte an der Toho-Gakuen Universität für Musik und an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Diplom beim Internationalen Violinwettbewerb Carl Nielsen in Dänemark. 1995 erhielt sie beim Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga in Sion einen Spezialpreis. 1996 spielte sie in der Tonhalle Düsseldorf mit dem Orchester der Landesregierung Düsseldorf unter der Leitung von Günter Neidlinger das Violinkonzert von M. Bruch. 1998 Konzertexamen an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf, welches sie mit Auszeichnung bestand. Seitdem gibt sie zahlreiche Konzerte in Europa und Japan. Zum Beispiel eine Konzertserie „Musikalisches Geschenk“ in Japan, die eigens für Tomoko seit 2007 jedes Jahr initiiert wurde. Sommer 2009 wurde sie zum Eurochestries Festival eingeladen. Sie spielte in der Slowakei, Polen und Ungarn mit dem Kammer-Jugend-Orchester-Wien unter der Leitung von Yuri Kishimoto das Tchaikovsky Violinkonzert. In Wien konzertierte sie mit dem bedeutenden, gegenwärtigen Pianisten Paul Badura-Skoda.

Sie studierte bei den ProfessorInnen Namiko Umezu, Erika Ozeki, Koji Toyoda, Shizuko Ishii, Michael Gaiser, Tibor Varga und Erich Höbarth. Seit 2015 ist ihr der Ehrentitel "Konsulin des Roten Kreuzes Wien” wegen ihres musikalischen Verdienstes verliehen.

Sie ist auch Muse für verschiedenen MalerInnen. Unter anderem stand sie Klaus Pobitzer und Maria Stracke und Krassimir Kolev Modell. Michael Fuchs fertigte 3 Porträts, eines davon war Titelbild für die Kunstmesse Wien 2013.

 

www.tomokomayeda.com


Reinwald Kranner

In diesem Jahr eröffnet der bekannte Musicaldarsteller mit der Hymne „Mut zur Menschlichkeit“ aus dem Zyklus „Ehre“ den Wiener Rotkreuz Ball. Kranner studierte an der Musikhochschule Graz, am Konservatorium der Stadt Wien mit Auszeichnung, sowie bei Kammersänger Otto Edelmann.
Er verkörperte am Theater des Westens in Berlin den Khashoggi im Queen-Musical WE WILL ROCK YOU, 
spielte den strengen Mr. Banks in MARY POPPINS und war im Musical SCHIKANEDER der Gegenspieler Marinelli bei den Vereinigten Bühnen Wien. Als Darsteller hatte er Engagements u. a. bei der Volksoper Wien, (WEST SIDE STORY), Landestheater Linz, Opernhaus Graz, Kammerspiele, Volkstheater, Kammeroper, Baden bei Wien, sowie international in Hongkong, Moskau und den USA.
Ab September 2019 verkörpert er anlässlich des großen Maximilian Jahres im Landestheater Innsbruck Kaiser Maximilian I  in der Welturaufführung des Musicals „Die Schattenkaiserin“.
Seine CD REINWALD erschien mit eigenen deutschsprachigen Balladen im Frühling dieses Jahres. 
Als Choreograf zeichnet er bei den alljährlichen Kindermusicals im Raimund Theater Wien verantwortlich und schrieb gemeinsam  mit seiner Tochter Stella das Piratenmusical DER GRÖSSTE SCHATZ.


Orchester Helmut & Wolfgang Steubl

 

Wie schon in den Vorjahren beehren sich die Orchester Steubl, Sie im großen Festsaal des Wiener Rathauses mit gediegener Tanzmusik zu unterhalten.

Bereits mit den ersten Takten der Eröffnung spürt man das traditionelle Flair – mit dem Einzug der Eröffnungspaare, begleitet von den Klängen des Wiener Ballorchesters unter der Leitung von Prof. Helmut Steubl, macht sich die Feierlichkeit des Momentes bemerkbar. Die bewährte Zusammenarbeit mit der Tanzschule Elmayer beweist sich im Zusammenspiel des Orchesters mit den jungen Damen und Herren des Eröffnungskomitees.

Das Wiener Ballorchester Prof. Helmut Steubl versteht es wie kein anderes Orchester die Ursprünglichkeit und Bestimmung der Musik der Strauß-Dynastie zu manifestieren. Walzer und Polkas werden im Tanzschultempo interpretiert.

Big Band Seit jeher faszinierte Helmut Steubl der Bigband-Sound. Tief beeindruckt von einem Live-Konzert der Max-Greger-Bigband in Wien, sowie nach dem Anhören von Schallplatten der Orchester Hugo Strasser, Kurt Edelhagen u.a., wusste er: Das ist es, was er umsetzen wollte!

Dieser Sound entsprach genau seinen Vorstellungen von gehobener Tanzmusik. Und so entstand im Laufe der Zeit aus dem ursprünglichen 9-Mann-Ensemble bald die "Helmut Steubl Bigband".

Die exakte Interpretation der Standard- und lateinamerikanischen Rhythmen war auch eine Voraussetzung, daß viele Ballveranstalter dieses Orchester engagierten.

Im Jänner 2005 übernahm sein Sohn Wolfgang die "Helmut Steubl Bigband" als musikalischer Leiter und Gesangssolist.

www.orchester.com

UNSERE DESIGNER

La Hong

Der österreichische Stardesigner und Konsul des Wiener Roten Kreuzes leistet auch in diesem Jahr wieder einen tatkräftigen Beitrag und lässt den Ball im Licht seiner eigens dafür designten Exponate erstrahlen. Seine wundervoll klassischen Schnitte, kombiniert mit exotischen Elementen, sind charakteristisch für den Designer, der in Leben, Denken und Handeln stets seinen asiatischen Wurzeln treu geblieben ist. In diesem Jahr wirkte La Hong als Art director für das Projekt "Nobelpreise" mit und hielt Workshops für die jungen DesignerInnen der Modeschulen Siebeneichengasse und SITAM.

Die Aufgabenstellung war dabei, unter Kuratierung des Nobelpreismuseums Stockholm 10 ausgewählte Friedensnobelpreise in Objekte umzuwandeln. Das besondere Augenmerk lag dabei auf Nachhaltigkeit, Gender und Frieden. Daher war es La Hong ein besonderes Anliegen, das Rote Kreuz in mehreren Exponaten zu visualisieren. Zu sehen in der Ausstellung in unserem Nobelpreiscafe.

www.lahongnhut.com


HINTER DEN KULISSEN

Johann Lafer

Johann Lafer blickt auf eine über 40jährige einzigartige kulinarische Karriere zurück. Nach Lehrjahren bei den besten Köchen wie Eckart Witzigmann und Jörg und Dieter Müller erwarb der gebürtige Steirer zusammen mit seiner Frau Silvia die Stromburg nahe Bingen. In zahlreichen erfolgreichen TVSerien, Büchern, Magazinen und in seinem Restaurant Val d‘Or auf der Stromburg beweist der beliebte Sternekoch Johann Lafer seit Jahren, dass er ein Meister seines Faches ist. Der Starkoch ist mit Silvia Buchholz verheiratet und hat zwei Kinder.

Lafers Werdegang:
Johann Lafer wurde 1957 im österreichischen Graz in der Steiermark geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf dem Bauernhof seiner Eltern heran. Hier lernte er früh den Respekt vor der Natur, ihren Produkten und deren Verwertung in der Küche seiner Mutter kennen und entdeckte schon als Junge die Liebe zum Kochen und Backen. Seine Ausbildung als Koch absolvierte er dann Mitte der 1970er Jahre im Restaurant Gösser-Bräu in Graz. Sein erstes Engagement in Deutschland führte ihn 1977 ins Berliner Hotel Schweizer Hof. Von da an startete Lafer eine internationale Karriere, bekochte politische und gesellschaftliche Prominenz. Ab 1979 war er in Josef Viehhausers Restaurant Le Canard in Hamburg beschäftigt. Seine Backkünste bewies er als Chef-Patissier im Hotel/Restaurant Schweizer Stuben in Wertheim. Anschließend setzte Lafer seine Kochkarriere im Münchner Restaurant Aubergine von Eckart Witzigmann fort. Er übernahm den Posten des Chef-Patissiers und verfasste mit Witzigmann mehrere Bücher. Ab 1982 war er für den Pariser Pâtissier und Boulanger Gaston Lenôtre in Verbindung mit dem KaDeWe Berlin engagiert. 1983 trat er als Küchenchef im Restaurant Le Val d’Or an, das von seiner späteren Ehefrau Silvia Buchholz in Guldental geführt wurde. Hier holte er 1987 zwei Michelin-Sterne.
Seit 1988 ist er Besitzer des Gourmet- und Sternerestaurants Le Val d’Or, zunächst in Guldental und seit Dezember 1994 auf der Stromburg in Stromberg am Fuße des Hunsrücks. Bis heute wurde der Gesamtkomplex um das Bistro d’Or, das Stromburg Hotel sowie die eigene Kochschule Table d’Or in Guldental erweitert. Mit dem Unternehmen Heli Gourmet „Genuss zum Abheben“ verknüpft er seine Leidenschaft
zum Kochen und seinen Traum vom Hubschrauberfliegen.

Johann Lafer – der Starkoch:
Einer breiten Öffentlichkeit wurde Johann Lafer durch zahlreiche Engagements im TV bekannt. Seine einzigartige TV-Karriere startete er in den 80ern beim BR und SWR. Mit „Kerners Köche“ im ZDF schlug er ein neues Kapitel der Kochshows im TV auf.
Das Format „Lafer, Lichter, Lecker“ wurde zu einer zehnjährigen Erfolgsserie im ZDF. Und als Moderator in der ZDF „Küchenschlacht“ feiert er beste Quoten und 2018 das 10jährige Jubiläum. Er ist ein in den Medien gefragter Experte zu den Themen Kulinarik, der Zukunft der Gastronomie, Nachhaltigkeit und Herkunft unserer Lebensmittel und beliebter Gast in den TV-Talkshows. Das ehrliche Kochen und der respektvolle Umgang mit Lebensmitteln bestätigen immer wieder seinen großen Erfolg. Lafer publizierte bereits über 60 Kochbücher, davon wurden die meisten zu Bestsellern. Seine Rezepte werden in zahlreichen Magazinen abgedruckt.

Lafers Auszeichnungen:
Johann Lafer wurde mit vielen Preisen und Auszeichnungen geehrt, hier nur eine Auswahl: 1980 zum „Patissiers des Jahres“ ernannt, 1987 Beste Küchenmeisterprüfung in Rheinland-Pfalz mit summa cum laude, zweiter Stern im „Guide Michelin“ sowie 18 Punkte im „Gault Millau“. 1997 wurde Lafer zum „Koch des
Jahres“ durch den Gault Millau gewählt. Er erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark (1998 und 2005) in Würdigung seiner Arbeit in Deutschland für seine Heimat und besondere Verdienste zum Wohl des Landes. 2005 erhielt er die erstmals verliehene Auszeichnung „Ecole des Chefs Trophy“ von Relais et Chateaux für besonders herausragende Kochkurse und Johann Lafers Engagement im Table d’Or. 2010 und 2018 folgte die Auszeichnung als „Genussbotschafter Österreichs“ und 2012 erlangte er den Titel „Auslandsösterreicher des Jahres“. Für die besonderen Verdienste überreichte ihm der Bundespräsident seines Heimatlandes das silberne Ehrenzeichen 2010. Bis heute hält sein Gourmetrestaurant auf der
Stromburg, Le Val d’Or, einen Michelin-Stern sowie 16 Punkte beim Gault Millau (2017).

Johann Lafer heute:
Im September 2017 feierte Johann Lafer seinen 60. Geburtstag und denkt noch lange nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Mit allen Kräften engagiert er sich für Ernährungsaufklärung, nachhaltige Kinder- und Schulverpflegung sowie für den Nachwuchs in der Gastronomie. Er ist als erster Sternekoch angetreten, die
Schulverpflegung in Deutschland nachhaltig zu revolutionieren. Ende 2012 wurde er für vier Jahre zum Betreiber einer Schulmensa in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz mit dem Ziel, die Image- und Qualitätsmisere in der Schulverpflegung in Deutschland mit dem Modell food@ucation zu überwinden. Dafür erhielt er einen Lehrauftrag in Kulinaristik, Esskultur und Kochkunst an der Hochschule Fulda.
Seit 2016 ist er Initiator des „Next Chef Awards“ der INTERNORGA Hamburg, der wichtigsten Messe in der Gastronomiebranche. Hier bekommen junge Kochtalente enorme Öffentlichkeit und erhalten die einmalige Chance, sich als echte Profis vor einer prominenten Jury und einem Live-Publikum zu beweisen.
Pünktlich zu seinem 60. Geburtstag erschien Lafers erstes, eigenes Magazin: Mit „Lafer – Das Journal für den guten Geschmack“ geht er konsequent seinen Weg auf der Suche nach dem guten Geschmack, Lafers Lebensmotto. „Das Produkt ist der Star“, dafür bereist er die ganze Welt, schaut Kollegen über die Schulter, besucht Märkte und Hersteller, Bauernhöfe und Winzer und interviewt prominente Menschen zu den Themen Kulinarik und Geschmack.
Nebst Lafers Engagement für Ernährung und Nachhaltigkeit in der Produktion, Auswahl und Verarbeitung der Lebensmittel, seinem Einsatz für die gastronomische Zukunft, vielen kulinarischen Partnerschaften – begeht Johann Lafer immer wieder neue Wege, wie aktuell die Kooperation mit Singapore Airlines oder Tui Cruises. Seit 1. Oktober 2018 bringt Johann Lafer die Alpenländische Küche ins Ausland – hoch über den Wolken. Im März 2019 begibt er sich mit einem speziell entwickelten Konzept auf Jungfernfahrt mit „Mein Schiff Herz“.
Mit Ehefrau Silvia an seiner Seite und einem starken Team betrieb Johann Lafer das Le Val d’Or auf der Stromburg, die 2017 einer kompletten Sanierung unterzogen wurde. Seit Frühjahr 2018 erstrahlen das Gourmet-Restaurant, Hotel, Lobby und Rosensaal in Stromberg bei Bingen wieder in neuem Glanz und bieten eine atmosphärische Kulisse für kulinarische Events – von der Hochzeit bis zum Firmenjubiläum.
Zum Jahresanfang 2019 entscheidet sich Johann Lafer, neue kulinarische Wege zu gehen. Er widmet sich zukünftig auf der Stromburg wieder der „Kunst der einfachen Küche“ und befreit sich damit vom Druck der Sternekuche.
Im „Johanns“ präsentiert er fortan die Kunst der einfachen Küche auf gewohnt hohem Lafer-Niveau, auf der Basis nachhaltiger Produkte und perfekter Verarbeitung mit dem gewissen Etwas, begleitet von unprätentiösem, aber exzellentem Service für den Gast.

https://lafer.de


Daniel Feik

Der junge Künstler komponierte die Hymne "Mut zur Menschlichkeit" für das Österreichische Rote Kreuz, welche am 15. November 2013 im Wiener Rathaus vorgestellt wurde und seither traditionell des Wiener Rotkreuz Ball eröffnet. Auch der Flaggenmarsch, zu dem die Fahne des Roten Kreuzes mit den freiwilligen MitarbeiterInnen in den Festsaal einmarschiert, stammt aus seiner Feder.

Daniel Feik studierte bis 2005 am Konservatorium Wien klassisches Ballett und Modernen Tanz. Es folgte bis 2009 ein Musiktheater-Studium (ebenfalls am KWPU), bevor er 2010 nach München ging, um Filmmusik-Komposition (ADP) zu studieren. 2013 schloss er sein Studium ab und arbeitet seither als freischaffender Künstler für diverse Bühnen und Orchester.

Daniel Feik schreibt Orchester-, Musiktheater-, sowie Sprechtheater-Stücke und Chansons. Sein Stück Märchenstunde wurde unter anderem am Wiener Theater Ronacher gezeigt. Sein Orchesterwerk Sucht aus dem Zyklus Fünf andere Sinne wurde zuletzt in der Wiener Residenz Zögenitz aufgeführt